Das Motiv der Liebe in der deutschen Literatur

Das Motiv der Liebe in der deutschen Literatur

Die Liebe ist ein sich immer an den Zeitgeist anpassendes, wandelndes Motiv, das sich besonders gut anhand der veröffentlichten Literatur verfolgen und interpretieren lässt. Von der Idee, dass Liebe ein Ideal ist, das nie erreicht, sondern nur angestrebt werden kann, über die Liebe als Krankheit, die geheilt werden oder an der man zugrunde gehen muss, bis hin zum Modell der romantischen Liebe, die sich heutzutage des größten Zuspruchs erfreut, kann das Motiv der Liebe jede mögliche Form annehmen und entsprechend neu interpretiert werden.

Gottfried von Straßburg: Tristan

Tristan und Isolde sind das wohl bekannteste Liebespaar einer europäischen Legende, die ursprünglich mündlich überliefert wurde und im 12. und 13. Jahrhundert von dem Minnesänger Gottfried von Straßburg handschriftlich festgehalten wurde. Versehentlich trinken die beiden Protagonisten von einem Liebestrank und sind damit für immer aneinandergebunden.

Johann Wolfgang von Goethe: Die Wahlverwandtschaften

Der Titel des Romans ist aus der Chemie entlehnt und bezeichnete den Wechsel der Anziehung zweier Substanzen unter Zugabe einer dritten, die eine stärke Verwandtschaft zu einer der Substanzen aufweist. Dieses Modell übertrug Goethe auf die Liebesbeziehungen seiner vier Romanfiguren Eduard, Charlotte, dem Hauptmann und Ottilie. Dabei wird die Anziehungskraft der Liebe zwischen den Polen der Ehe und der natürlichen Leidenschaften illustriert und endet mit dem Selbstmord Ottilies.

Charlotte Roche: Feuchtgebiete

In diesem 2008 erschienenen Roman skizziert Roche den Umgang mit Liebe und Tabus anhand ihrer Protagonistin Helen Memel. Der Roman provozierte und begeisterte zugleich. Es wurden mehr als 400.000 Exemplare in vier Wochen verkauft.

Helen liegt aufgrund einer Hämorridenoperation im Krankenhaus und langweilt sich. Diese Langeweile führt zu inneren Monologen über Intimbereiche, Ausscheidungen und Flüssigkeiten des weiblichen Körpers. Gleichzeitig wird von einer Liebesgeschichte erzählt, bei der es um die Frage, wie in einer zunehmend unsicheren Gegenwart die Idee der romantischen Liebe noch Bestand haben kann, geht.

Bücher über Sportwetten

Bücher über Sportwetten

Mit Sportwetten wird es jährlich weltweit ein Umsatz von 700 Milliarden bis zu mehreren Billionen Dollar gemacht. Allein in Deutschland wird der Umsatz auf 4 bis 7 Milliarden Euro geschätzt. Obwohl Sportwettenanbieter derzeit in Deutschland nur geduldet werden, erfreut sich das Wetten immer größerer Beliebtheit. In diesem Artikel werden Bücher vorgestellt, die das strategische Gewinnen von Sportwetten versprechen.

„Sportwetten strategisch gewinnen“ von Robert Neuendorf

Der Autor stellt verschiedene Strategien für den dauerhaften Wetterfolg vor und belegt diese anhand anschaulicher Schaubilder, Beispiele und Statistiken. Insiderwissen wird so auch für Anfänger verständlich erklärt, und die Strategien sind universell auf alle Arten von Wetten anwendbar. Das Buch ist jedoch 2004 veröffentlich worden und die Tipps und Tricks sind demnach nicht mehr auf dem neusten Stand.

„Hennings kleines rotes Sportwetten Systembuch“ von Steve Hennings

Der Autor dieses Buches hat sich auf System- und Kombinationswetten spezialisiert und erklärt, wie man mit Sportwetten Geld verdienen kann. Es werden zuerst die Grundlagen, dann Voll-, VEW-, Favoriten- und Spezialsysteme erläutert und mit Garantietabellen versehen. Auch an ein kleines Lexikon, das Sportwetten ABC, ist im Buch enthalten und gibt Anfängern wertvolle Informationen an die Hand.

eBooks und die Wahl des richtigen Anbieters

Heutzutage gibt es Sportwettenanbieter wie beispielsweise Betmaster, die einen 100-Prozent-Willkommensbonus auf die erste Einzahlung und andere Werbeaktionen anbieten, um den Einstieg in die Welt der Sportwetten zu vereinfachen. Auch im eBook-Bereich sind viele weitere Bücher zum Thema Sportwetten veröffentlicht worden. Helmut Agnesson hat drei Bücher mit den Titeln „Dreizehn Irrtümer bei Sportwetten“, „Pokalspiele haben eigene Sportwetten-Gesetze“ und „Die Unentschieden-Strategie – erfolgreich mit Sportwetten“ verfasst. Des Weiteren zu nennen sind noch Stefan Rougenards „Bequemes Geld von zuhause aus?“ und Thomas Reichs „Krüppelknüppel“.

Schriftsteller mit Hang zum Glücksspiel

Schriftsteller mit Hang zum Glücksspiel

Zwischen Genie und Wahnsinn liegt ein schmaler Grat. Dies trifft auch auf geniale Schriftsteller zu, denn sie haben meist genauso ihre Laster und Probleme wie normale Menschen auch. Aus diesem Grund sollte man das Glücksspiel nicht nur als pure Sucht verteufeln, sondern es als Quelle für Inspiration oder zumindest als kreativen Zeitvertreib während einer Schreibpause betrachten. In diesem Artikel werden zwei Schriftsteller vorgestellt, von denen es kein Geheimnis ist, dass sie gerne ihr Glück im Casino oder bei anderen Spielen auf die Probe gestellt haben.

Gotthold Ephraim Lessing

Lessing lebte von 1729 bis 1781 und ist einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung. Als er im Alter von 32 Jahren der Sekretär des preußischen Generals Tauentzien geworden war, begann er über den Zufall nachzudenken. Viel Freizeit, ein geregeltes Einkommen und akute Langweile führten letztendlich dazu, dass er sich immer öfter und leidenschaftlicher des Spiels hingab. Auch der Briefwechsel mit Eva König gibt Aufschluss über seine Spielsucht und lässt darauf schließen, dass auch Genies eigentlich nur Menschen sind.

Es ist unverkennbar, dass die Spielsucht Lessing nicht zugrunde richtete, sondern ihn beflügelte und unterhielt. Wenn auch Sie Ihr Glück bei Sportwetten oder im Casino versuchen wollen, denken Sie an Lessing oder Dostojewski, vielleicht wird dann aus Ihnen der nächste unsterbliche Schriftsteller des 21. Jahrhunderts?

Fjodor Dostojewski

Ein weiterer Schriftsteller, der als spielsüchtig bezeichnet werden kann, ist Fjodor Dostojewski. Sein Roman Der Spieler handelt von den Roulette-Erlebnissen, die der Autor in Wiesbaden und Baden-Baden gesammelt hat. Er war ein Sozialist und sollte im Dezember 1849 im Alter von 28 Jahren auf dem Paradeplatz der Semjonowski-Garde hingerichtet werden. Das Todesurteil wurde glücklicherweise in Zwangsarbeit und Festungshaft umgewandelt.